Erste Probe nach langer Corona-Zwangspause

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Nachdem in Rheinland-Pfalz die Rahmenbedingungen auch für den Chorgesang in Zeiten von Corona Anfang Juli  2021 weiter gelockert worden sind, hat die FROHE STUNDE die neuen Möglichkeiten genutzt, um erstmalig seit dem 11. März 2020 wieder mit seinem etatmäßigen Chorleiter Jens Röth zu proben. Die „chorlose“ Zeit konnte lediglich mit vier Proben Ende September/Angang Oktober 2020 unterbrochen werden, nachdem sich dankenswerterweise unser Sänger Werner Blatt – selbst Chorleiter – in Abstimmung mit Jens, Vorstand und Chor bereitgefunden hatte, dass kurz geöffnete Zeitfenster vor dem dritten Lockdown zu nutzen. Von dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Werner.

Obwohl an sich nicht anders erwartet, konnte ein hochgradig motivierter Jens Röth am vergangenen Mittwoch bereits vierunddreißig Sänger begrüßen. Sprecher Johannes Hannappel stellte zu Beginn des „Kennenlernabends“ mit großer Freude fest, dass sich nach der doch historisch zu nennenden Zwangspause alle Sänger zurückgemeldet  hatten. „Es ist uns kein Sänger von der Fahne gegangen, was hoffen lässt, dass wir mit zur Zeit 47 aktiven Sängern in absehbarer Zeit wieder an alte Leistungsstärke anknüpfen werden“, umschrieb Johannes vorab in einem kurzen Statement die aktuelle Situation. Ohne sich seinerseits mit Vorreden aufzuhalten, stieg Jens dann wie gewohnt nach kurzer Begrüßung wieder in die Probenarbeit ein. Hier wurde zwar schnell deutlich, dass die Singstimme nach langer Abstinenz doch Einiges an gewohnter Flexibilität und alter Festigkeit eingebüßt hat. Dennoch war der Einstieg auch nach Jens Meinung ein voller Erfolg.

Im Besonderen die herzlichen Begegnungen nach der Probe machten jedem noch einmal bewusst, worauf man neben der musikalischen Komponente, so lang hatte verzichten müssen: Auf gelebte Freundschaft in einer liebenswerten Gemeinschaft. Ein unschätzbares Gut und sicher das Besondere in einem Chor, der auf musikalische Leistung setzt, aber dennoch auch im besten Sinn Verein ist. Hoffen wir für uns Alle, dass uns weitere Zwangspausen erspart bleiben.

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