Chöre und Solisten beeindrucken rund 300 Zuhörer. Dirigent Jens Röth und vier seiner Chöre stellten sich in den Dienst einer guten Sache und veranstalteten für die Flutopfer in Deutschland ein Benefizkonzert, das in der St. Laurentius-Kirche in Nentershausen von den Chören sowie zwei Solisten gestaltet wurde.

Nentershausen. Trotz Ferienbeginns und sommerlicher Temperaturen folgten über 300 Zuhörer der Einladung zum Benefizkonzert. Vor einem Monat beherrschten die Bilder der großen Flut im Osten und Süden der Bundesrepublik die Medien, inzwischen scheinen die Flutopfer schon fast vergessen, doch viele Familien in den von der Flut heimgesuchten Regionen sind in ihrer Existenz bedroht sind.

Deshalb hatte Chorleiter Jens Röth die Idee, mit Hilfe eines Benefizkonzertes Gelder für zwei betroffene Familien in Fischbeck und Schönhausen in Sachsen-Anhalt und in der Gemeinde Thyrnau bei Passau in Bayern zu spenden. „Alle eingehenden Spenden werden direkt an die Pfarrer vor Ort weitergeleitet und dann dort gleichmäßig verteilt“, so Jens Röth zu Beginn des Konzertes

Michael Müller, 1. Vorsitzender des MGV Nentershausen, unterstrich dass die komplette Planung auf ehrenamtlicher Basis stattgefunden habe: „Die Organisation wurde auf die vier Chöre von Jens Röth aufgeteilt. Wir haben alles so geregelt, dass keine Kosten entstanden sind. Die Druckerei Böhm aus Thalheim hat beispielsweise kostenlos das Drucken der Plakate übernommen.“

Nicht nur die Organisation im Voraus verlief reibungslos sondern auch das Konzert war ein voller Erfolg. Gemeinsam mit dem Solo-Bassisten Hans-Albert Demer gestalteten vier Chöre das Benefizkonzert in der St. Laurentius-Kirche unter der musikalischen Gesamtleitung von Jens Röth.

Anna Fust brillierte an der Orgel und eröffnete den Abend mit dem „e-moll Präludium“ von Bach. Es folgten das „Kyrie“ von Piotr Janczak, „Ave Marie“ von Josef Gabriel Rheinberger und „Now let me fly“ von Lee Gillam, a cappella vorgetragen vom MGV „Eintracht“ 1905 Nentershausen. Weitere Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy präsentierte der MGV „Frohe Stunde“ Weroth. Der MGV „Eintracht“ Frickhofen sang drei Stücke, von denen eines ihr Chorleiter Jens Röth komponiert hatte. Bassist Hans-Albert Demer sang sich mit dem „Vater unser“ von Haller und „The Rose“ von McBroom in die Herzen der Zuhörer.

Danach trat der Kirchenchor St. Matthias Steinefrenz-Weroth unter anderem mit den Liedern „Regina coeli“ von Gregor Aichinger, „Also hat Gott die Welt geliebt“ von Heinrich Schütz und „The Lord bless you“ von Ramses auf. Zum Schluss sangen alle Konzertbesucher gemeinsam mit den Chören das „Lied Großer Gott wir loben dich“.

Die Zuhörer spendeten reichlich Applaus und ließen auch die Spendenkörbe nicht links liegen. Noch steht die Höhe der Spendensumme nicht fest, da auch noch Spenden auf ein Spendenkonto eingezahlt werden können.

Spendenkonto

Geldspenden auf das Sonderkonto bei der Naspa Wallmerod, Bankleitzahl 510 500 15, Konto-Nummer 982 131 013 unter dem Hinweis „Benefizkonzert Flutopfer“ sind noch bis zum 15. Juli möglich.

Von khu

Artikel: http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Benefizkonzert-fuer-Flutopfer;art680,573067

© 2014 Frankfurter Neue Presse

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